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Bautrockner sind im Baugewerbe nicht mehr wegzudenken. Aber auch für den ganz normalen Betrieb in einem Haushalt kommt es hin und wieder vor, dass ein Bautrockner benötigt wird. Im Folgenden werden die Geräte genauer beschrieben und ihr möglicher Einsatz erörtert.

Wo und wann kommen Bautrockner zum Einsatz?
Die Geräte zum Trocknen kommen vorwiegend bei Wasserschäden durch Regen, kaputte Wasserleitungen im Haus, Feuerwehreinsätze oder Hochwasser zum Einsatz. In diesem Kontext trocknen sie feuchte Wände, die durch eine Katastrophe in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Aber auch für das professionelle Bautrocknen im Zuge der Errichtung eines Rohbaus beziehungsweise Neubaus kommen die Bautrockner zum Einsatz. Hier wird der Baufortschritt beschleunigt, lange Phasen der Trocknung über den Winter werden umgangen und die Bauzeiten so reduziert. Diese Art der Trocknung kann natürlich auch bei reinen Sanierungsmaßnahmen greifen. So können Arbeiten bei Umbauten, wie ein neuer Putz, Estriche und Innenwände und vieles mehr in kürzerer Bauzeit bewohnbar gemacht werden.

Wie funktioniert ein Bautrockner?
Bei Bautrocknern gibt es grob gesprochen 3 unterschiedliche Verfahren und damit 3 unterschiedliche Bautrocknertypen: Die Adsorptions-Bautrockner, die Kondensations- Bautrockner und die Infrarot-Bautrockner.
Bei den Adsorptions-Bautrocknern rotiert ein wabenartiges Rad im Gehäuse des Gerätes. Die Oberfläche des Rades ist mit Silicagel oder alternativ Lithiumchlorid beschichtet. Das wasserbindende Salz entzieht der durchgeleiteten Luft dabei Feuchtigkeit. In einem darauffolgenden Prozess wird Umgebungsluft angesaugt, mit Hilfe eines Heizers erhitzt, und durch das Salz geblasen.
Der Kondensations-Bautrockner arbeitet mit einem anderen technischen Verfahren: Hier wird durch einen Kompressor ein Kältemittel verdichtet. Die dadurch entstehende Wärme wird gespeichert. Es wird dann, vereinfacht dargestellt, Feuchtigkeit kondensiert und in einem Behälter gesammelt.
Eine neuere Technik ist die Infrarot-Trocknung. Sie ist lautlos und hat einen geringen Energieverbrauch. Sie trocknet so, als ob Sonnenstrahlen die Wände aufwärmen würden und arbeitet nicht mit der Luft, sondern mit dem festen Material. Die Wand oder Zimmerdecke wird durch Infrarotstrahlen bis zu einer Temperatur zwischen 30 Grad und 60 Grad Celsius aufgeheizt.

Mieten oder Kaufen?
Für die Bautrocknung nach Wasserschaden ist zu überlegen, ob es sinnvoll ist, ein Gerät zu mieten oder kaufen. Einen professionellen Bautrockner kaufen ist eine kostspielige Angelegenheit. Es gibt deshalb ein Raumtrocknung Mietgerät und zahlreiche Fachfirmen, die sich damit auseinandersetzen. Ein professionelles Gerät hat mitunter eine hohe Leistung und kommt auch bei Trocknungsprozess schneller voran. Es ist deshalb in jedem Fall anzuraten, für die Bautrocknung nach Wasserschaden eine Fachfirma zu kontaktieren. Sie kann die genau benötigte Leistung für den Bautrockner errechnen und beim Einsatz der Geräte beraten. Damit wird dann auch geklärt, ob der/die Betroffene einen Bautrockner kaufen sollte oder ob eine Mietvariante die bessere Option darstellt.

Warum eine Bautrocknung Fachfirma?
Ein nicht zu vernachlässigender Faktor bei einem Wasserschaden ist die Schimmelbildung. Gerade nach einem Hochwasser etwa oder generell im Keller kann sich damit ein Multiorganversagen ergeben, welches mehr Schaden anrichtet, als Anfangs vermutet. Mit Schimmelbildung ist nicht zu spaßen, es kann erhebliche gesundheitliche Folgewirkungen haben. Aus diesem Grund ist hier in jedem Fall eine Bautrocknung Fachfirma anzuraten. Dies macht sich auch besonders dann bezahlt, wenn eine Immobilie mit Mietern belegt ist. Um sich hier als Vermieter vor möglichen Schadenersatzansprüchen wegen Schimmel abzusichern, kann eine Bautrocknung Firma eine intelligente Wahl sein. Zudem werden Wasserschäden meist von der Haus-Versicherung übernommen, womit die finanziellen Aufwendungen gedeckt sind. Auch eine Versicherung ist darauf bedacht, dass die entstandenen Schäden professionell behoben werden.

Leckortung, Wasserschadenbeseitigung und Geruchsbeseitigung
Es gibt Fälle, da ist gar nicht offensichtlich wo das Wasser bei einem Wasserschaden austritt. Wasser kann sehr tückisch sein und an ganz anderen Stellen hervortreten, als unmittelbar neben dem Leck. Für solche Fälle empfiehlt sich eine Leckortung, die eine professionelle Firma problemlos durchführen kann. Damit wird sichergestellt, dass nicht die ganze Rohrleitung aufgestemmt werden muss, um das Loch im Rohr zu suchen.
Weiters sind solche Fachfirmen auch auf Geruchsbeseitigung spezialisiert. Es kommt nämlich vor, dass sich durch die lang anhaltende Feuchtigkeit ein unangenehmer Geruch im Gebäude eingelagert hat, der nicht einfach wieder verschwindet. Hier ist neben der Raumtrocknung möglicherweise Bausubstanz zu entfernen, Gerümpel mitzunehmen und Putz abzuschlagen, um überhaupt wieder einen neutralen Geruch in den Raum zu bekommen.

Kellertrockenlegung – eine eigene Wissenschaft
Bei Wasserschäden im Keller ist die Leckortung das Entscheidende. Dabei kann das Leck im übertragenen Sinn einfach eine falsche Kellerlüftung sein, welche sich dann durch Schimmelbildung bemerkbar macht. Auch kann das Mauerwerk “leck” sein, und Feuchtigkeit von unten eindringen, oder aber auch von den Seitenwänden. Der Keller in Bezug auf Trocknung ist ein schwieriges Kapitel. Es ist wichtig, nicht nur die Symptome, sondern tatsächlich die Ursachen zu finden und zu bekämpfen, um langfristig einen trockenen Keller zu haben und diesen auch nutzen zu können.

Fazit
Bei einem Wasserschaden sind meist mehr Komponenten zu berücksichtigen als gedacht. Neben einem Raumtrocknung Mietgerät gehören Geruchsbelästigung, Entrümpelung, Schimmelbeseitigung und Leckortung zum Handwerk der Bautrocknung. Betroffene sind nicht immer Experten in diesem Gebiet und sollten sich deshalb einen Fachmann / eine Fachfrau ihres Vertrauens suchen, um mit ihrer Hilfe den Schaden zu beseitigen.

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